Annika Görgen (links), Managing Board von Lehnen & Partner, in der gemeinsamen Aufzeichnung des internen Podcasts zum Thema „L&P Akademie“ mit den beiden Teamleiterinnen Eva Klein (Mitte, HR) und Eléna Molitor (rechts, Marketing)

Digital, wertebasiert und stärkenorientiert – so gelingt moderne Arbeitsplatzkultur

Die Steuerkanzlei Lehnen & Partner zeigt, wie die Digitalisierung genutzt werden kann, um Fachkräfte zu finden und zu binden. Zudem hilft die digitale Transformation dem Unternehmen mit seinen neun Standorten, weiter zu expandieren und gleichzeitig als dezentrale Organisation eng zusammenzuwachsen.

Gestartet als Einzelkanzlei 1978 in Gerolstein hat sich Lehnen & Partner (L&P) über die Jahre zu einer Steuerkanzlei mit elf Partnern und neun Standorten in der Eifel, an der Mosel und im Hunsrück entwickelt. Heute zählt L&P zu den führenden Beratungsunternehmen der Region mit über 265 Mitarbeitenden. Um diese zu binden, zu finden und auszubilden, steht eine innovative, digitale und zugleich wertebasierte, stärkenorientierte Arbeitsplatzkultur im Fokus.

Automatisierte Prozesse entlasten Fachkräfte

Bei alltäglichen Aufgaben setzt die Kanzlei auf Erleichterung durch digitalisierte, zum Teil automatisierte Abläufe. Das reduziert den Mental Load, weil standardisierte Aufgaben routinierter bearbeitet werden. Dadurch gewinnen die Mitarbeitenden Zeit für Beratungsleistungen und zum Ausbau ihrer Fachexpertise. Daneben wird eine Reihe digitaler Lösungen genutzt, um allgemein Arbeitsabläufe zu verbessern, standortübergreifende Kommunikation sicherzustellen wie auch die Zusammenarbeit im Büro und Home-Office zu ermöglichen. „Uns ist es besonders wichtig, den Menschen mit seinen Bedürfnissen und Stärken in den Mittelpunkt unseres alltäglichen Engagements zu stellen. Das gilt in der Beziehung mit unseren Mandanten genauso wie in den Beziehungen im Team,“ berichtet Eléna Molitor, L&P Teamleiterin Marketing. „Wir prüfen immer, in wieweit unterstützen bzw. entlasten uns digitale Anwendungen, so dass sich alle Beteiligten auf ihre Stärken konzentrieren und effizient arbeiten können. Die Automatisierung durch KI zum Beispiel hat die Effizienz gesteigert und auch Personalstunden eingespart. Diese eingesparten Stunden werden nun gezielt zur Entwicklung neuer Dienstleistungen und Optimierung bestehender Prozesse genutzt,“ erklärt Annika Görgen, L&P Managing Board.

In der Fläche expandieren und nach innen zusammenwachsen

Mit Standorten in Gerolstein, Daun, Prüm, Bitburg, Wittlich, Idar-Oberstein, Morbach, Kirchberg und Cochem gilt L&P regional als digitaler Vorreiter. Seit Jahren ermöglichen digitalisierte Prozesse nicht nur team- und standortübergreifendes Arbeiten, sondern auch die Vereinbarkeit von Bürozeiten, Home-Office und Remotearbeit. Ein wichtiger Faktor, Fachkräfte zu finden und zu halten in Zeiten von einem hohen Work-Life-Balance-Bedürfnis.

Standardisierte Abläufe und digitalisierte Prozesse sind auch wichtige Grundlage für die Wachstumsstrategie der Kanzlei. Auf diese Weise können neue L&P-Standorte nahtlos in die Unternehmensstruktur integriert werden. Zudem ist man bestrebt, immer wieder neue Spezialisten-Teams für bestimmte Branchen oder Arbeitsfelder zu bilden. Diese arbeiten entweder von einem Standort aus allen übrigen Niederlassungen zu oder standortübergreifend in Remote-Teams zusammen.

Intranet und Digitales Lernen verbinden

Wichtiges Instrument, um die wachsende Zahl der Mitarbeitenden zusammenzubringen, ist das firmeneigene Intranet. Neben aktuellen Informationen aus dem Unternehmen findet man hier fachbezogene News, ein Wiki mit Infos zu Arbeitsorganisation oder Mitarbeitervorstellung, den Teamshop bis hin zum Podcast, der alle 6-8 Wochen mit einer professionellen Radiomoderatorin erstellt wird.

Über das Intranet gelangt man auch in die „L&P Akademie“ – der digitalen Wissensmanagement-Plattform des Unternehmens. Mitarbeitende geben hier regelmäßig ihre Expertise weiter, was den internen Wissensaustausch und die Lernkultur ausbauen. „Gerade eine offene, digitale Lernkultur ist zukünftig noch wichtiger, um Stärken und Kompetenzen der Einzelnen im Team zu fördern und durch Collaborative Learning zur Weiterentwicklung aller beizutragen,“ erläutert Eva Klein, L&P Teamleiterin HR.

Automatisierte Prozesse beschleunigen Recruitingprozess

Bei L&P beginnt die digitale Zusammenarbeit bereits mit der Bewerbung. Eine KI-gestützte Recruiting-Software scannt, analysiert und vergleicht die Bewerbungen automatisch. Dadurch werden Kandidaten mit den gesuchten Kompetenzen schneller priorisiert. Das vereinfacht den Auswahlprozess intern und gleichzeitig auch die Candidate Journey der Bewerber. Das sich anschließende Onboarding neuer Kolleginnen und Kollegen erfolgt ebenfalls digital unterstützt über ein gut aufbereitetes Mitarbeiterhandbuch.

Man erkennt: Die steuerberatende Branche ist in einem grundlegenden Transformationsprozess. Bei L&P wird dieser aktiv mitgestaltet und vorgelebt.

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Im gesamten Unternehmen ist die Einstellung feste verankert, bei der Digitalisierung „vorne mit dabei zu sein“. Das betrifft alle Prozesse - von der Mitarbeiterrekrutierung bis zum Workflow mit den Mandanten.

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